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Tourismussektor in Brasilien boomt

Der Tourismus entwickelt sich in Brasilien zu einem immer wichtiger werdenden Wirtschaftszweig. In den kommenden 10 Jahren will Tourismusminister Luiz Barretto die Devisenquelle seines Landes systematisch ausbauen.

Rio de JaneiroDas World Travel & Tourism Council (WTTC) legte jetzt eine Studie vor, die den Anteil der Touristikbranche am Brutto-Inlandsprodukt Brasiliens auf fast 10Prozent beziffert. Darin enthalten sind auch diejenigen Wirtschaftszweige, die indirekt vom Fremdenverkehr profitieren. Demnach wuchs der Tourismussektor im vergangenen Jahr im Vergleich zur übrigen Wirtschaft überproportional um 10 Prozent. Laut Barretto ist der enorme Aufschwung bisher auf den inländischen Tourismus zurückzuführen. So hat vor allem die prosperierende Mittelschicht der brasilianischen Gesellschaft hatte für diese zweistellige Wachstumsrate gesorgt.

Das WTTC prognostiziert nun für den Zeitraum bis 2021 einen Jahreszuwachs von gut 5 Prozent im Tourismusgeschäft. Die Zahl der Beschäftigten im Bereich des Fremdenverkehrs würde dann von heute 2,8 Millionen auf circa 9,7 Millionen Beschäftigte ansteigen. Der Statistik des WTTC zufolge würde dann fast jeder zehnte Brasilianer in der Tourismusbranche arbeiten.

Um die erhofften Wachstumsraten einhalten zu können, will der brasilianische Tourismusminister umgerechnet rund 900 Millionen Euro investieren. Die Mittel sollen in den Ausbau der Infrastruktur fließen, zusätzlich sind Weiterbildungsmaßnahmen für die Beschäftigten im Tourismussektor vorgesehen. Die Kampagne „Aquarela 2020“ betreibt das Ministerium gemeinsam mit dem brasilianischen Fremdenverkehrsverband Embratur. Als Ansatzpunkte für eine Marketing-Strategie dienen zwei Großereignisse im Zeitraum des Zehnjahresplans: Die Fußballweltmeisterschaft 2014 und die Olympiade 2016. Die makroökonomischen Zielsetzungen der Wirtschaftsförderung sind ehrgeizig: Die Deviseneinnahmen Brasiliens sollen um über 300 Prozent steigen und damit fast 18 Milliarden US-Dollar betragen. Voraussetzung dafür ist eine Zunahme der ausländischen Besucher auf mehr als 10 Millionen Menschen im Jahr. Das wären rund doppelt so viele Gäste wie im Jahr 2009.

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