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Der wilde Westen Kanadas – Abenteuerland Alberta

Zwischen Saskatchewan und British Columbia liegt Alberta, die westlichste der Prärieprovinzen Kanadas. Hierhin verschlägt es so manch einen abenteuerlustigen Urlauber, denn nicht nur die wilde, unberührte Natur zeichnen die Provinz aus, auch die pulsierenden Metropolen Edmonten und Calgary steuern ihren Teil zur aufregenden Vielfalt Albertas bei. Unsere Mitarbeiterin Katrin durfte eine Woche lang in Alberta verbringen, immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer.

Mit Huskies in Kanada

Eine ganze Woche durfte ich den atemberaubenden Westen Kanadas erkunden und war dementsprechend neugierig auf die bevorstehenden Erlebnisse und Abenteuer. Ich war noch nie in Kanada, wusste aber: Hier gibt es viel Schnee, viel Eis, viel Natur und dementsprechend auch viele wilde Tiere wie Grizzlys, Wölfe, Berglöwen & Co! Mit winterfester Kleidung im Gepäck und großer Vorfreude stieg ich an einem Freitag-Morgen im November in Frankfurt in den Flieger und stieg zehn Stunden später zur Mittagszeit wieder aus – in Calgary,  der größten Stadt Albertas im Westen Kanadas.
 

Tag 1: Der Auftakt – Rasante Bob-Abfahrten im Olympischen Park

Banff National Park in AlbertaKaum aus dem Flieger gestiegen, verloren wir keine Zeit und machten uns nach dem langen Flug sofort auf den Weg zum Canada Olympic Park, der ursprünglich für die Olympischen Winterspiele 1988, die in Calgary stattgefunden haben, errichtet worden ist. Heute dient der Park als Trainingsstätte und Austragungsort für Wettkämpfe in Wintersportdisziplinen wie Ski Alpin, Skilanglauf und Snowboarden. Im Sommer wird der Park aber auch für Bike-Touren genutzt. Natürlich war auch unsere Reisegruppe neugierig auf den hier erfahrbaren Adrenalinrausch. Das Los entschied und einige aus unserer Gruppe hatten das Glück, die Bobbahn unter fachkundiger Anleitung selbst hinunterfahren zu dürfen. Nachdem ich mit eigenen Augen beobachten konnte, mit welcher Geschwindigkeit der Bob sich die Bahn hinunterbewegt hat, war ich gar nicht so traurig, dieses erste Abenteuer nicht selbst bestritten haben zu können. Im Anschluss konnten wir ein kleines Mittagessen zu uns nehmen und wurden dann zu unserem Übernachtungshotel, dem The Fairmont Palliser Hotel gebracht.

Tag 2: Höhenflug im Helikopter und Adrenalinrausch beim Eisklettern

Ausflug mit dem Helikopter Am nächsten Morgen hieß es nach dem Frühstück im Hotel-Restaurant „warm anziehen!“.  In Skibekleidung, wasserdichten Stiefeln und mit Mütze auf dem Kopf stiefelten wir zum Reisebus, der gegen neun Uhr in Richtung Canmore abfuhr. Während der Fahrt bot sich uns beim Blick durch die Fenster eine Postkartenidylle nach der anderen. Smaragdgrün glitzernde Flüsse, endlose Wälder und schneebedeckte Berge prägten das Bild dieser wild anmutenden Landschaft. Die Region Canmore Kananaskis ist in erster Linie für die vielfältigen Outdoor-Aktivitäten bekannt, denen man hier nachgehen kann.

Bei unserer Ankunft erwartete uns bereits das nächste Abenteuer: Der Helikopter stand bereit und wartete darauf, mit uns abzuheben. Mit einem mulmigen Gefühl stieg ich ein, doch bereits kurz nach dem wir uns in die Luft erhoben hatten, wich dieses der puren Begeisterung über die Ansicht auf die wunderbare Landschaft von Canmore aus der Vogelperspektive. Bei guten Wetterverhältnissen könne man mit etwas Glück Grizzlybären und Dickhornschafe in freier Wildbahn beobachten, teilte uns unsere Reiseführerin mit. Gebannt starrten wir alle aus dem Fenster und tatsächlich, auf den Hängen eines Gebirges sahen wir ein paar gehörnte Kletterkünstler, die uns als besagte Dickhornschafe vorgestellt wurden. Wir befanden uns in einem wahren Höhenflug und der Helikopterausflug sollte eines der größten Highlights dieser Reise bleiben, auch wenn noch weitere Höhepunkte folgten.

Canmore aus der VogelperspektiveAuch der nächste Programmpunkt versprach Adrenalinausschüttung auf ganzer Linie: Eisklettern! An scheinbar unüberwindbaren Eiswänden und gefrorenen Wasserfällen übten wir in einem Anfängerkurs, wie man mit Steigeisen und Eisgeräten umgeht. Ein ganz schön aufregender Tag neigte sich langsam dem Ende. Doch zuvor wurden wir in unser nächstes Übernachtungshotel, das Radisson Hotel & Conference Center, gebracht. Abends trafen wir uns in der Lobby wieder und fuhren gemeinsam zum Cornerstone Theater. Hier erlebten wir mit der Dinnershow „Oh Canada eh?“ eine musikalische Reise quer durchs Land und genossen dabei ein köstliches Feinschmecker-Menü. Ein wunderbarer Ausklang eines an Abenteuern reichen Tages!

Tag 3: Westernfeeling mit kanadischen Huskies und gerösteten Marshmallows

Kanadische Huskies Nach dem Frühstück im Hotel checkten wir wohlvorbereitet für den Tag aus, auch heute waren wir auf Eis und Schnee vorbereitet und dementsprechend warm gekleidet. Nach einer kurzen Fahrt in das nur 20 km entfernte Kananaskis begrüßte uns das Team von Snowy Owl Dog Tours, um uns ihre wunderbare Huskie-Gruppe vorzustellen. Die Begeisterung über die wunderbaren Tiere war groß. Uns wurde gezeigt, wie die Hunde vor den Schlitten gespannt werden und wie eine Ausfahrt mit dem Hundeschlitten aussieht. Auf einem Schlitten mit kanadischen Huskies zu fahren war ein weiteres aufregendes Highlight dieser Reise, auf der man aus dem Staunen kam herauskam!

Ausfahrt mit dem HundeschlittenAnschließend ging es mit dem Bus weiter in die Mount Engadine Lodge, von wo aus wir unsere Schneeschuhwanderung durch die verschneite Wildnis Kanadas starteten. Das Erkunden der Gegend rund um die Lodge hat uns einen Bärenhunger beschert, jetzt hatten wir uns das Mittagessen redlich verdient. Im Restaurant der Lodge genossen wir nach Herzenslust die regionalen Köstlichkeiten und tankten Kraft für die nächsten Abenteuer.

Dann hieß es gleich wieder „Abschied nehmen“. Wir fuhren weiter auf eine Ranch im Kananaskis Valley.  Bei einer Schlittenfahrt und dem Genuss von gerösteten Marshmallows genossen wir den Hauch von Westernfeeling. Mittlerweile war es später Nachmittag und wir fuhren weiter zu unserem nächsten Übernachtungshotel, dem Delta Lodge at Kananaskis, wo ein Jeder von uns nach einem unvergesslichen Abendessen glücklich und müde in sein Bett fiel.

Tag 4:  Eine Zeitreise mit tierischem Highlight

Schneeschuhwanderung durch Kandas WildnisNach dem Frühstück fuhr unsere Reisegruppe ab in Richtung Calgary. Nach eineinhalb Stunden kamen wir im Heritage Park, dem größten kanadischen Museum mit interaktiven Exponaten an, wo wir eine faszinierende Zeitreise erlebten. Kostümierte Darsteller und historische Gebäude versetzten uns zurück in den wilden Westens des Nordens zwischen 1860 und 1950: ein interessanter Blick in die Vergangenheit!

Auch der nächste Programm-Punkt rief Begeisterung hervor: Ein Ausflug in den Calgary Zoo. Auf dem weitläufigen Gelände gab es allerhand Tiere aus der ganzen Welt zu entdecken. Aber auch ein prähistorischer Park und ein Botanischer Garten hielten viele staunenswerte Attraktionen bereit. Mein Highlight des Tages waren jedoch eindeutig die fröhlichen Pinguine im Tierpark!

Anschließend wurden wir zu unserem Übernachtungshotel, dem Calgary Marriott Hotel gebracht und genossen unsere Freizeit.

Tag 5: Ein Abenteuer geht zu Ende

Eine wunderbare und abenteuerliche Reise ging an diesem Tag zu Ende, denn heute ging unser Flug zurück nach Deutschland. Am frühen Nachmittag steigen wir zuerst in das Flugzeug in Richtung Toronto, von wo aus um kurz nach neun Uhr der Flieger nach Frankfurt startete.

Fazit

Für Freunde des Nordens und alle, die sich nach Abenteuern in der wilden, unberührte Natur sehnen, ist Kanada genau das richtige Reiseziel! Hier begeistern nicht nur die wundervollen Landschaften, sondern auch die vielfältigen Outdoor-Aktivitäten. Die Natur hält hier für jeden ein Abenteuer bereit. Meinen Ausflug im Helikopter mit dem Blick auf die wilde Natur sowie die Schlittenfahrt mit den Huskies werde ich jedenfalls nie vergessen und kann eine Reise nach Kanada jedem nur wärmstens ans Herz legen. Fasziniert von diesem Flecken Erde fiel es mir schwer, wieder in den Flieger in Richtung Heimat zu steigen. Kanada, ich komm wieder – ganz bestimmt!

http://blog.e-kolumbus.de/wp-content/uploads/2014/02/Katrin-in-Kanada-unbearbeitet-300.jpg

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