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Entdeckungsreise nach Laos – ein Reisebericht

Tempel, Klöster, Mönche, Felsgrotten und eine unbeschreibliche Farbenpracht – unsere Rundreise-Expertin Tatjana hat sich auf eine Entdeckungsreise durch das faszinierende Laos gemacht und viele bunte Eindrücke mitgebracht:

Tatjanas Reisebericht aus Laos

Im April durfte unsere Reiseexpertin Tatjana mit Studiosus auf Entdeckungsreise nach Laos gehen. Auf dieser Reise erlebte Tatjana eine faszinierende Kultur mit vielen Tempeln, Klöstern, Mönchen und Felsgrotten, in denen Statuen verehrt werden. Doch auch in das Leben der Reisbauern erhielt sie einen guten Eindruck und kam mit vielen tollen Erlebnissen und Begegnungen im Gepäck zurück, die Sie in Ihrem Reisebericht schildert:

Ankunft in Vientiane

Am späten Nachmittag ging unser Vietnam Airlines Flug von Frankfurt via Hanoi (nonstop, Flugdauer 11 Std) in die erwachende Hauptstadt von Laos: Vientiane. Die Zeiten, in denen Spione noch Geheiminformationen in Vientianes Bars verkaufen und Agenten durch die Straßen huschten, gehören längst der Vergangenheit an. Vientiane ist heute die einzige nennenswerte Großstadt, in der auch viele internationale Unternehmen ihren Sitz haben. Neben dem internationalen Flughafen Wattay ist auch die erste Überlandverbindung nach Thailand, die Friendship Bridge über den Mekong, von großer Bedeutung für den Standort. Nach einer Pause im Hotel zeigte uns unser fantastischer Studiosus-Reiseleiter das Mekong-Ufer und die älteste Seite der Metropole: die prächtige goldene Stupa des Pha That Luang. Sie gilt als wichtigstes Monument des Landes.

Laos-Reise-Vientiane

Obwohl der Pha That Luang aufgrund der zahlreichen Restaurationen überraschend modern wirkt, geht das Bauwerk auf das 3. Jahrhundert nach Christus zurück und gehört damit zu den ältesten religiösen Stätten von Laos. Weiter ging es zum buddhistischen Wat Si Saket. Der Gebäudekomplex, mit einer das Hauptgebäude mit seinem fünfteiligen Dach umgebenden Terrasse, ist von einer Mauer mit mehr als 2.000 Buddha-Bildnissen aus Keramik und Silber umgeben. Heute beherbergt Wat Si Saket auch ein Museum und wird von nur noch einem Abt bewohnt.

Stupa in Vientiane

Spuren der Vergangenheit

Nach dem Frühstück waren wir zu Gast in einem Kloster von Vientiane: Die Mönche freuten sich auf ein Gespräch mit unserer Gruppe und der Abt hielt eine Lehrstunde mit dem Thema Toleranz und Umgang mit unseren Mitmenschen. Danach besuchten wir das COPE Center. Ein Ort, den man mit einem komischen Gefühl im Magen betritt. Es veranschaulicht auf eindrucksvolle Art und Weise die Folgen der unkontrollierten Bombardierung ganzer Landstriche von Laos durch die USA im Zuge des ausgedehnten Vietnam Kriegs. Es werden Schicksale zahlreicher Betroffener, die durch die Bomben Gliedmaßen verloren haben, gezeigt und wie diese mit diesen Hindernissen leben. Den Bedürftigen werden hier kostenlos Prothesen angefertigt. Das Zentrum wird ausschließlich durch Spenden am Leben gehalten. Am Nachmittag reisten wir dann mit LAO Airlines weiter nach Luang Prabang.

Reisebericht Laos

Luang Prabang

In Luang Prabang mit seinen ca. 47.000 Einwohnern waren wir dann doch erstaunt, wie entspannt das Leben in dieser zweitgrößten Stadt des Landes abläuft. Dieses färbt schnell auf den Touristen auf seiner Reise durch Laos ab und ist eigentlich das Beste, was einem passieren kann. Die Stadt blieb bis zur Abschaffung der Monarchie 1975 Residenz der Könige. Demnach ist Luang Prabang die historisch interessanteste Stadt in Laos, wovon viele Sehenswürdigkeiten zeugen. Den Tag haben wir mit Besichtigungen verbracht. Der ehemalige Königspalast, heute Nationalmuseum, wurde kurz nach 1900 errichtet. In seinen Räumen befinden sich Möbel und Gebrauchsgegenstände der letzten Herrscher, klassische laotische Musikinstrumente, Masken und Bilder runden die Sammlung ab.

Tanzvorstellung in Luang Prabang

Der Wat Xienthong ist wohl der bekannteste und schönste aller rund 30 Tempel von Luang Prabang. Er liegt unmittelbar auf einer kleinen Anhöhe am Zusammenfluss des Khan-Flusses mit dem Mekong. Die Wände und Säulen sind prächtig verziert, und ein riesiger Buddha lächelt auf die Besucher. Für den Abend entführte uns unser Reiseleiter ins Theater: Zu klassischer laotischer Musik führte das Ensemble traditionelle Tänze auf. Wunderschön!

Auf dem Mekong

Der Tag startete schon sehr früh, denn jeden Morgen um 6 Uhr verwandelt sich die Sakkarine Road im Herzen der Stadt in einen Laufsteg. Ehrwürdig schreiten Hunderte orange gewandete Mönche in einer nicht enden wollenden Reihe die Straße entlang und nehmen schweigend Essensgaben von Gläubigen in Empfang.

Luang Prabang

Danach ging es mit dem Boot auf den Mekong. Die Buddhas von Pak Ou schien das Flussspektakel nicht zu stören. In den Höhlen von Tham Thing schauten sie uns in allen Größen und Farben versteinert an. Während des Indochina Kriegs beherbergte die Felsengrotte über 5000 Statuen, die hier in Sicherheit gebracht wurden. Auf dem Rückweg besuchten wir eine Grundschule und erfuhren aus erster Hand, welche Bildungschancen die Jugend in Laos hat. Am Abend erkundeten wir Luang Prabang auf eine Faust und bummelten über den bekannten Nachtmarkt.

Auf dem Mekong in Laos

Die Wat von Luang Prabang

Nach dem Frühstück besuchten wir den Markt von Luang Prabang. Was bieten die laotischen Bauern morgens frisch an? Ah, Mekongalgen und allerlei exotische Früchte und Gemüse. Danach bestiegen wir den Berg Phousi (100m) und konnten von dort oben das Stadtpanorama betrachten. Anschließend besuchten wir noch den historisch bedeutsamen Wat Mai mit seiner 4 m hohen bronzenen Buddha-Statue.

Wat von Luang Prabang in Laos
Am Nachmittag hatten wir Zeit zur freien Verfügung und genossen ein typische laotisches Mittagessen im bekannten Coconut Garden. Abends hieß es dann: „Alle Mann an Bord“! Auf der „Nava Mekong“ schipperten wir gemütlich auf dem Mekong dem Sonnenuntergang entgegen und genossen dabei unser köstliches Abendessen.

Khuang-Sy-Wasserfall

Früh morgens ging unsere Fahrt aufs Land. Auf der Ökofarm „Living Land“ gewannen wir einen Einblick in das Leben der laotischen Reisbauern. Aus erster Hand erfuhren wir die 13 Schritte des Reisanbaus.

Reisbauern in Laos

Wer Lust hatte, konnte gleich mit anpacken und zur Belohnung gab es natürlich auch Mittagessen. Nachmittags besuchten wir die Wasserfälle Khuang-Sy. Gewaltig stürzen sie 60 Meter in die Tiefe, an ihrem Fuße kristallklare Seen, deren kleine Pools zu einem erfrischenden Bad einluden. Abends hatten wir das Privileg, an einer Baci-Zeremonie teilzunehmen. Das Ritual hat besonders in Laos eine lange Tradition.

Khuang-Sy-Wasserfall

Reisenden wird eine gute Weiterreise gewünscht und sie erhalten den Segen eines buddhistischen Mönches. Als Symbol der Baci-Zeremonie wird Reisenden ein weißes Bändchen um das rechte Handgelenk geknotet. Dieses Bändchen sollte bis zur Ankunft zu Hause getragen werden. Je nach Größe der Zeremonie sind es auch mehrere Bändchen, teilweise zusätzlich am linken Handgelenk. Im Café Couleur feierten wir dann bei Gerichten wie Hühnchenfleisch-Kasserolle mit Ingwer und Zitronengras oder Entenbrust mit Honig und Mango Chutney den Abschied von Laos.

Khuang-Sy-Wasserfall

Abschied von Laos

Bis zur Abreise am späten Nachmittag stand uns der Tag zur freien Verfügung. Wir bummelten ein letztes Mal über die lebhafte Hauptstraße mit ihren vielen Antiquitätengeschäften und entspannten anschließend am Pool unserer Unterkunft „Villa Santi Hotel & Resort“. Am frühen Abend folgen wir wieder mit Vietnam Airlines nach Hanoi und von dort aus weiter nach Frankfurt. Am Morgen landeten wir dann mit vielen faszinierenden Eindrücken im Gepäck in.

Fazit

Am Morgen landeten wir dann mit vielen faszinierenden Eindrücken im Gepäck in Frankfurt. Als Fazit meiner Reise kann ich Ihnen Folgendes berichten: Die Art der Laoten ist grundsätzlich als zurückhaltend oder abwartend und freundlich zu beschreiben. Definitiv kann man hier nicht von einem hektischen, sondern eher gemächlichen Volk sprechen. Für alle Indochina-Interessierten sollte neben Vietnam und Kambodscha auch Laos unbedingt zur Reiseroute gehören. Die beste Reisezeit für den einzigen Binnenstaat Südostasiens ist im Allgemeinen unser europäischer Winter.
Persönlich am besten gefallen hat mir die Stadt Luang Prabang mit Ihren unzähligen Tempeln und Mönchen, die das Stadtbild prägen. Die entspannte Atmosphäre und der Zauber, den diese Stadt ausstrahlt, haben mich sofort in Ihren Bann gezogen!

http://blog.e-kolumbus.de/wp-content/uploads/2016/08/Tatjanas-Reisebericht-aus-Laos-2.jpg

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