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Rundreise auf Malta – Kultur und Sonne pur

Urlaub auf Malta bedeutet Sonne satt das ganze Jahr über und eine faszinierende Geschichte, die von unterschiedlichsten Kulturen beeinflusst wurde. Unsere Rundreise-Expertin Kristina begab sich hier auf Erkundungstour und entdeckte malerische Häfen, geschichtsträchtige Tempel und leckere Pastizzis.

Im Oktober 2016 erkundete unsere Reise-Expertin Kristina die Insel Malta, die Hauptinsel der maltesischen Inselgruppe. Ihre 4-tägige Seminarreise mit dem Reiseveranstalter Gebeco führte Sie zunächst in die Hauptstadt Valletta. Daneben standen auch Trips in die Städte Mdina und Slima, sowie in das Fischerdorf Marsaxlokk auf dem Programm. Besonders beeindruckend: die Blaue Grotte und der Tempelkomplex Hagar Qim. In ihrem Reisebericht nimmt uns Kristina mit auf diesen Kurztrip über die kleine, aber feine Insel und schildert uns ihre vielfältigen Eindrücke.

Start unserer Rundreise: Erkundungstour entlang des Meeres

Nach dem ca. zweieinhalbstündigen Flug mit Lufthansa konnten wir im Landeanflug erste Blicke auf Malta werfen, das sich in verschiedenen Brauntönen zeigte und, im Vergleich zum beginnenden Herbst in Deutschland, mit herausragendem Wetter auf uns wartete.

Nach der Ankunft ging es mit dem Bus in Richtung Norden in das Hotel Seashell Resort at Suncrest, gelegen im Ferienort Qawra. Von hier aus konnten wir am Nachmittag die Umgebung erkunden und entlang der schönen Promenade, stets mit Blick aufs Meer, bis in den benachbarten Ort Bugibba schlendern – ein traumhafter Spaziergang! Bei einem gemeinsamen Essen am Abend lernten wir die Teilnehmer der Gruppe besser kennen.

Valletta - Hauptstadt Maltas

Valletta – geprägt von britischer und arabischer Herrschaft

Das eigentliche Programm unserer Rundreise auf Malta begann am nächsten Morgen. Nach einer Präsentation der Neuheiten aus dem Hause Gebeco und Dr. Tigges brachen wir auf in die Inselhauptstadt Valletta, die seit 1980 zum UNESCO-Welterbe gehört. Da Malta mit nur ca. 246 km² eine recht kleine Insel ist, sind die Fahrten zu den Sehenswürdigkeiten immer angenehm kurz. Der Linksverkehr erinnert uns alle immer wieder daran, dass die Insel lange Zeit unter britischer Herrschaft stand. Erst 1964 erklärte Malta seine Unabhängigkeit. Trotzdem ist neben Maltesisch auch Englisch weiterhin Landessprache, wodurch sich Malta auch als beliebtes Ziel für Sprachreisende etabliert hat.

Fischerdorf Marsaxlokk auf Malta

Valletta ist umgeben von einer sehr gewaltigen, 60 Meter hohen Festungsmauer. Wir kamen gar nicht mehr aus dem Staunen über dieses beeindruckende Bauwerk aus Sandstein heraus – faszinierend, wie diese Mauer in Anbetracht der hohen Temperaturen gegen Ende des 16. Jahrhunderts entstanden ist. Neben den britischen Einflüssen bleiben hier auch die arabischen nicht verborgen, gaben sich doch die Fremdherrscher aufgrund der Lage im Mittelmeer die Klinke in die Hand. Zwischen Sizilien und Tunesien gelegen, ließ sich von der Insel aus der gesamte Mittelmeerraum kontrollieren.

Valletta - Hauptstadt Maltas

Die Stadt Valletta ist von zwei Naturhäfen eingeschlossen und dadurch auch zum Kreuzfahrtziel geworden. Einen besonders tollen Ausblick auf den größeren der beiden Häfen, hat man von Fort St. Elmo. Von hier aus kann man die überaus charmante Stadt auch gut zu Fuß erkunden.

Auf dem Weg durch die bezaubernden, zum Teil verwinkelten und schmalen Gassen vergisst man schnell die Zeit. Absolut sehenswert ist die St. John’s Co-Cathedral. Von außen unscheinbar, hat uns die Kirche mit ihrem prunkvollen Inneren, das aus der Zeit des Hochbarock stammt, sehr beeindruckt. Über die Straße der Republik erreichten wir anschließend das Stadttor, an welchem man erkennen kann, dass die Stadtmauern nicht nur hoch, sondern auch sehr dick sind.

St. John's Co-Cathedral in Valletta

Zum Mittagessen probierten wir einen typisch maltesischen Snack, die sogenannten „Pastizzi“ – gefüllte Blätterteigtaschen. Wirklich köstlich und super sättigend! Gestärkt besuchten wir danach die Multivisionsshow „Malta Experience“, die Einblicke in die facettenreiche maltesische Geschichte liefert.

St. John's Co-Cathedral in Valletta

Am Abend konnten wir Valletta vom Wasser aus bewundern. In Sliema gingen wir an Bord eines Segelbootes und fuhren zunächst durch den kleineren, romantischen Naturhafen Marsamxett um Valletta herum in den Grand Harbour. Die Stadt ist im Dunkeln toll beleuchtet und es boten sich wundervolle Ausblicke auf das über uns thronende Valletta.

Segelboot im Hafen von Marsamxett

Marsaxlokk & Hagar Qim: Luzzus, Tempel und ein Stopp an der Blauen Grotte

Am nächsten Vormittag lernten wir auf unserer Rundreise noch weitere Teile Maltas kennen. Mit dem Bus fuhren wir zunächst in das schöne Fischerdorf Marsaxlokk im Süden der Insel. Hier liegen die typisch maltesischen Fischerboote Luzzus im Wasser, die sich als tolles Fotomotiv anbieten. Der Anblick der süßen, heiteren Boote, die am Bug traditionell mit Augen verziert sind, zaubert einem sogleich ein Lächeln ins Gesicht. Bekannt ist das Dorf auch für den täglichen Markt an der Hafenpromenade, auf dem man neben fangfrischem Fisch auch viele Souvenirs und andere schöne Dinge findet.

Fischerboote am Hafen von Marsaxlokk

Auf dem Weg zum Tempelkomplex Hagar Qim legten wir einen kurzen Zwischenstopp an der Blauen Grotte ein. Die Natur zeigt sich hier von einer besonders eindrucksvollen Seite: Das klare Wasser schimmerte im Sonnenschein in den schönsten Blautönen. Grund dafür sind die Blaualgen, die hier vorkommen. Wirklich bezaubernd!

Blaue Grotte auf Malta

Mit der Tempelanlage Hagar Qim wartete schon das nächste Highlight unserer Malta-Rundreise auf uns. Der Komplex gehört zum Weltkulturerbe der UNSESCO und beeindruckt vor allem durch seinen labyrinthartigen Aufbau. An jeder Ecke wartet eine neue Überraschung auf den Besucher, sodass eine Besichtigung sehr kurzweilig ist. Mindestens zwei Stunden sollte man für den Ausflug einplanen.

Hagar Qim - Malta

Die Tempelanlage machte uns deutlich, das Malta schon vor sehr langer Zeit besiedelt war. Sie stammt ca. aus dem Jahr 3.600 v. Chr. und ist somit älter als die ägyptischen Pyramiden. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Überreste des Megalithbaus aus der Spätsteinzeit ausgegraben. Heute wird die damalige Kultstätte aus Kalkstein durch ein Zeltdach vor Wettereinflüssen geschützt. Einen Ausflug in diese vergangene Zeit sollte man sich bei einem Urlaub auf Malta wirklich nicht entgehen lassen.

Hagar Qim - Malta

Letzter Ausflug unserer Rundreise: Mdina – Maltas alte Hauptstadt

Nach einem herzhaften Mittagessen in einem ehemaligen Bauernhaus, tauschten wir den Bus gegen Jeeps und entdeckten Malta abseits der Hauptstraßen. Unser Ziel war die alte Hauptstadt Mdina. Zu Fuß erkundeten wir die Stadt durch kleine Gassen und bewunderten die bildschönen Kalksteinfassaden. Vom Bastion Square aus konnten wir bis nach Valletta blicken – ein toller Abschluss unserer Reise! Die Fahrt zurück ins Hotel führte uns vorbei an der Golden Bay und der Mellieha Bay, zwei von Maltas schönsten Sandstränden.

Am Abend traf sich die ganze Gruppe zu einem letzten gemeinsamen Essen im Café del Mar mit tollem Blick auf das Meer. Gemeinsam ließen wir die vielen Eindrücke Revue passieren, bevor es am nächsten Morgen zurück nach Deutschland ging.

Mdina - frühere Hauptstadt Maltas

Fazit unserer Rundreise auf Malta

Die Insel Malta hat – trotz ihrer überschaubaren Größe – wirklich einiges zu bieten. Alles in allem war die Zeit viel zu kurz, um die Sonne in den malerischen Dörfern, Häfen und Buchten zu genießen und alle Besonderheiten Maltas entdecken zu können. Daher war das sicher nicht mein letzter Besuch dieser wunderschönen Insel im Mittelmeer – ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen!

Blaue Grotte auf Malta

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