
Im März dieses Jahres wurde sehr schnell klar, dass die verheerenden Folgen des Erdbebens, des Tsunamis und der daraus resultierenden Atom-Katastrophe schwere Auswirkungen auf den japanischen Tourismus haben würden. Das schlimme Ereignis fand direkt vor der Kirschblüte statt. Tausende Besucher stornierten ihre Reisen noch kurzfristig.
Gegenüber dem Vorjahr verbrachten im April 2011, also einen Monat nach dem verheerenden Unglück, 68% weniger Deutsche ihren Urlaub in dem ostasiatischen Land. Die Zahlen für die Gesamtheit der ausländischen Besucher sind ähnlich. Von den knapp 800.000 Reisenden im April 2010 kamen in diesem Jahr nur knapp 300.000 für eine Reise in den Inselstaat.
Inzwischen sieht es allerdings danach aus, als gäbe es wieder Licht am Ende des Tunnels für die japanische Tourismusbranche. Zwar sorgt die Angst vor der atomaren Strahlung weiterhin für geringe Touristenzahlen gegenüber dem Vorjahr, im Juli jedoch verringerte sich der Rückgang aus Deutschland ...