
Die zweitgrößte Stadt in Neuseeland, Christchurch, wurde am 22. Februar 2011 von einem Erdbeben getroffen, das eine Stärke von 6,3 auf der nach oben offenen Richterskala erreichte und 180 Menschen das Leben kostete. Zuvor hatte ein Erdbeben im September 2010 bereits zu großen Schäden in Christchurch geführt.
Durch die Beben gibt es im Zentrum von Christchurch mittlerweile mehr als 900 Gebäude, die teilweise oder gänzlich zerstört sind. Warwick Isaacs, ein Vertreter der Wiederaufbaubehörde in der Region Canterbury, teilte mit, dass die zerstörten Gebäude abgerissen werden müssten, da es ansonsten unmöglich sei, das Zentrum von Christchurch wieder aufzubauen. Hinzu kommen etwa 300 Büro- und Geschäftsgebäude, die sich in den Vororten der Stadt befinden und wegen der Schäden an der Bausubstanz ebenfalls nicht zu sanieren sind, sondern abgerissen werden müssen. Neben den Geschäftsgebäuden wird dieses Schicksal auch einige hundert Privatgebäude betreffen.
Das erste Gebäude, ...